Der âChepeâ
29. September 2006Der “Chepe” befaehrt Mexicos schoenste Bahnlinie im Norden des Landes und gilt als eine der herausragendsten Bahnstrecken der Welt.
Der Zug ueberwindet auf seiner rund 1000 Kilometer langen Fahrt knapp 2500 Hoehenmeter und rund 30 Bruecken und Tunnel.
Nach einem ersten erfolglosen Anlauf – ein Erdrutsch hat die Strecke beschaedigt und wir mussten umkehren – haben wir schliesslich doch noch die Fahrt bis nach Creel gemacht, wo wir in herrlicher Landschaft in einem Holzhaus uebernachtet haben.
Nach dem ersten Streckenabschnitt, der vorwiegend durch die tropische Kuestenregion des Pazifik fuehrt, steigt die Strecke langsam an und wird nach und nach von immer tieferen Canjons durchzogen. Die Vegetation, anfangs noch tropisch, wird langsam karger und die Schluchten leuchten kupferfarben in der tief stehenden Abendsonne (daher ruehrt auch der Name des Kupfercanjons).
In Creel erinnert die Landschaft schliesslich stark an Suedtirol wozu auch die niedlichen Holzhaeuser und der rauchige Holzofenduft beitraegt.
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