Archiv für September, 2006

Der “Chepe”

29. September 2006

Der “Chepe” befaehrt Mexicos schoenste Bahnlinie im Norden des Landes und gilt als eine der herausragendsten Bahnstrecken der Welt.

Der Zug ueberwindet auf seiner rund 1000 Kilometer langen Fahrt knapp 2500 Hoehenmeter und rund 30 Bruecken und Tunnel.

Nach einem ersten erfolglosen Anlauf – ein Erdrutsch hat die Strecke beschaedigt und wir mussten umkehren – haben wir schliesslich doch noch die Fahrt bis nach Creel gemacht, wo wir in herrlicher Landschaft in einem Holzhaus uebernachtet haben.

Nach dem ersten Streckenabschnitt, der vorwiegend durch die tropische Kuestenregion des Pazifik fuehrt, steigt die Strecke langsam an und wird nach und nach von immer tieferen Canjons durchzogen. Die Vegetation, anfangs noch tropisch, wird langsam karger und die Schluchten leuchten kupferfarben in der tief stehenden Abendsonne (daher ruehrt auch der Name des Kupfercanjons).

In Creel erinnert die Landschaft schliesslich stark an Suedtirol wozu auch die niedlichen Holzhaeuser und der rauchige Holzofenduft beitraegt.
Gesamten Artikel lesen »

Das schoenste Klo Mexicos

29. September 2006

Das mit Abstand kitschigste schoenste Klo Mexicos haben wir in einem Taco-Laden in Zihuatanejo gefunden.

Mazatlan

24. September 2006

In grossen Schritten reisen wir derzeit an der Pazifikkueste Mexicos in Richtung Norden, da wir nicht mehr so viel Zeit in diesem Land haben und die Fahrt durch den Kupfercanjon unbedingt mitnehmen wollen.

Dementsprechend stressig ist die Busfahrerei – 24 Stunden im eisig kalten miefigen Bus zu sitzen ist nicht gerade der angenehmste Teil der Reise….

Besser ist es da schon, mit einem Glaeschen Cuba Libre auf dem Balkon mit Meerblick zu sitzen und dabei den Sonnenuntergang zu bestaunen. So laesst es sich aushalten.

Mazatlan ist uebrigens seit langem mal wieder eine richtig schoene Stadt – auch wenn der Reisefuehrer das anders sieht. Stefan ist der Meinung genau so muss Kuba sein – nur die coolen Wagen fehlen hier noch.

Morgen geht es trotzdem schon wieder weiter – diesmal nach Los Mochis – unserem grossen Ziel in Nordmexiko. Die Fahrt wird auch nur rund 6 Stunden dauern – easy also…

Sumido Canjon

20. September 2006

Endlich wieder mal etwas Action! Wir haben einen Trip zum Sumido Canjon gebucht – einer Fluss-Schlucht, die bis zu 1000 Meter tief und durch tektonische Bewegugnen entstanden ist.

Mit Speed-Booten fahren wir ca. 30 Kilometer den Canjon entlang, bis der Staudamm erreicht ist, an dem der Fluss zur Energiegewinnung in einem Kraftwerk genutzt wird.

Sehr beeindruckend sind neben den Wasserfaellen, die herabstuerzen (einer sieht aus wie ein Weihnachtsbaum) vor allem die seltenen Flusskrokodile, die hier zuhause sind.

Puerto Angel

20. September 2006

Nach einer langen Busfahrt wind wir nun am wilden Paqzifik in Puerto Angel angekommen.

Lustig – hier im Hostel haben auch schon Oli und Yvonne waehrend ihres Trips geschlafen, lagen vielleicht in der gleichen Haengematte und haben sich die gleichen Sorgen um Malaria und Dengue gemacht.

Wie erwartet ist es hier an der Kueste im Gegensatz zum hoch gelegenen San Christobal ziemlich heiss! Dafuer gibt es in dem kleinen Dorf einen herrlichen Strand, an dem Abends die Fischer ihren Fang aus den Booten an Land bringen – sehr romantisch…

Kurzes Update

20. September 2006

Wir sind mittlerweile wieder unterwegs in den Norden Mexicos, um an der spektakulaeren Zugfahrt durch den Kupfer-Canjon teilzunehmen.

Der Weg dorthin ist allerdings, auf Grund von akutem Zeitmangel, nicht ganz unstressig. Wir muessen in den naechsten Tage einige 15-20 stuendige Busfahrten in Kauf nehmen um den Plan umzusetzen. Schliesslich muessen wir am 29. September wieder in Mexico City sein, um unseren Flug nach Buenos Aires zu erwischen – bei den Distanzen hier kein leichtes unterfangen.

Die erste Fahrt, von Puerto Angel nach Zihuatanejo ist geschafft und morgen gehts dann weiter in Richtung Manzanillo oder Puerto Vallarta an der Pazifik-Kueste. Ziel der Busfahrten und Anfangsort der Bahnstrecke ist Los Mochis, von wo der Zug durch den gewaltigen Canjon nach Chihuahua (nahe der amerikanischen Grenze) fahren wird und dabei einen Hoehenunterschied von ueber 2000 Metern sowie 87 Tunnel und und fast 40 Bruecken bewaeltigen muss. Die Gesamtstrecke betraegt rund 700 Kilometer.

Vom Zielort Chihuahua werden wir dann zurueck nach Mexico City fahren, wo unsere Mexico Reise begann und enden wird.

Neue Bilder online

20. September 2006

Leide komme ich gerade nicht dazu, neue Berichte zu schreiben – aber dafuer gibt es im Fotoalbum neue Bilder.

Viel Spass dabei!

Verplant!

15. September 2006

Da kam dann wohl etwas in unserer Zeitrechnung durcheinander. Eigentlich wollten wir bis zum 15.09 in Guatemala bleiben und dann puenktlich zum Unabhaengigkeitstag in Mexico aufschlagen.

Die Zeit bis dahin wollten wir nach der Abreise von Atitlan See widerum in Quezaltenango verbringen. Nun hat unser “Fuehrer” allerdings geschrieben, dass es dort ausser einem Markt nicht allzu viel zu sehen gibt und deswegen sind wir gleich nach Mexico – San Christobal – weitergereist.

Hier ist nach 2 Tagen allerdings schon alles gesehen und die Feierlichkeiten zum Unabhaengigkeitstag fangen erst recht spaet, in der Nacht des 16.09. an, d.h. wir muessten hier noch mal zweit Tage ueberbruecken.

Nach langem hin und her haben wir uns nun entschlossen weiter in Richtung Pazifik zu fahren und die Fete in Oaxaca anzuschauen. Die Fahrt dorthin dauert mit dem Bus rund 11 Std. und da wir hier heute um 22.45 abfahren, sind wir irgendwann morgen frueh am Ziel. Dann bleibt uns noch genuegend Zeit, ein guenstiges Hotel zu suchen und die City zu erkunden…

Alles nicht so einfach auf so einer Reise – aber wir sind ja flexibel :o)

Markt in San Christobal

15. September 2006

Eigentlich wollten wir ja nur schnell ein paar Avocados vom Markt holen aber da es sich um einen der schoensten Mexicos handelt, sind wir gleich etwas tiefer in das Gewirr der verschiedenen Staende mit all seinen Produkten und Angeboten abgetaucht.

San Christobal de las Casas in Mexico

14. September 2006

San Christobal liegt auf 2100 Meter Hoehe und schon der Spaziergang zu der kleinen Kirche am Huegel bringt uns ordentlich aus der Puste.
Die ersten Vorbereitungen fuer den Unabhaengigkeitstag sind im Gange und wir sind schon auf die Party gespannt.

Seite: 1 2