Archiv für Oktober, 2006

Schlus, Aus, Ende!

30. Oktober 2006

Vor uns liegt der Beagle-Kanal und das war es dann….
Wir sind in Ushuaia, der suedlichsten Stadt der Welt, angekommen. Ueberraschender Weise sieht es hier gar nicht so Endzeitmaessig aus! Gruene Waelder, ruhiges, tiefblaues Meer und schneebedeckte Berge.

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Peninsula Valdes

28. Oktober 2006

Nach den vielen Erzaehlungen ueber die Halbinsel Valdes mit all den Tieren, von Seeloewen ueber Pinguine, bis zu stattlichen Walen, sind wir natuerlich sehr gespannt in Puerto Madryn angekommen. Schnell ein Auto gemietet und schon gings zu den Tierchen…

Naja – nicht ganz so schnell… Die Halbinsel ist so klein naemlich nicht und die verschiedenen Beobachtungspunkte liegen durchschnittlich 100 Km auseinander. Nach knapp zwei Stunden sind wir also endlich am Punto Norte angekommen, wo der Strand nur so von Seeloewen wimmeln soll. Hmm…… Ok, Unmegen der faulen Tierchen haben sich nicht gerade blicken lassen… Eher so 1 – 2 Dutzend. Und was machen die Jungs? Chillen…Sand auf den Ruecken schaufeln uind dann und wann ein Paar unanstaenige Geraeusche… Naja – Schad – dann eben schnell zum naechsten Spot.

Hier sollen die Pinguine um die besten Plaetze am Strand rangeln…. Nicht aber heute! Auch hier sind nur ne Handvoll Fracktraeger am Strand und der eine oder andere hat sich sogar bis zum Aussichtspunkt vorgewagt.

Also weiter nach Puerto Pyramide – zu den Walen. Vom Strand aus ware schon ein Paar der Riesen zu bestrauen, also schnell noch einen Platz auf dem Boot gesichert und raus in die offene Bucht. Wow! Sehr beeindruckend. Mama-Wal und Baby-Wal in fast-streichel Reichweite vom Boot. Das hinterlaesst dann schon ganz andere Eindruecke!

Alles in allem hat sich der Ausflug auf die Halbinsel aber nicht so wirklich gelohnt. So ist das eben, wenn zu hohe Erwartungen bestehen…

El Bolson

26. Oktober 2006

<img src=’http://www.hoschistyle.de/wordpress/wp-content/IMG_2096.JPG’ alt=’El Bolson im Lake District Patagoniens’ />

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Bis zum Ende der Welt…

26. Oktober 2006

Nach dem Besuch der Halbinsel Valdez (Bericht folgt) bleiben Pam und mir noch ein Paar gemeinsame Tage. Da Pam unbeding das ganze Land sehen moechte, haben wir beschlossen, doch noch bis Ushuaia – der Suedspitze Argentiniens – zu reisen.

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Bariloche – 7 Lakes

24. Oktober 2006

Der Lake-District in Argentiniens Westen zaehlt fuer uns zu den schoensten Landschaften des Landes. Gruene Waelder, schneebedeckte Berge, tiefblaue Seen – alles was das Herz begehrt. Hier koennte man sich niederlassen….

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Ein Wiedersehen!

22. Oktober 2006

Ich war schon recht erstaunt, als ich Stefans Mail gelesen habe in der er schreibt, jetzt auf dem Weg in Richtung Norden zu sein. Schliesslich wollte er gerade den noerdlichen Teil des Landes nicht bereisen (zu heiss, die vielen Moskitos, war er schon, usw…).
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Cabalgata (Wanderritt)

22. Oktober 2006

Pams grosses Ziel dieser Reise war ja ein Ausritt mit den hiesigen Pferden, den Creolos.
Leider lies sich ein laengerer Aufenthalt auf einer Finca oder Estancia hier nicht so leicht verwirklichen. Zum einen sind die Kosten exorbitant (ca. 100 Dollar p. Tag plus Kosten fuer Ausritte) und zum anderen haben die meisten angeschriebenen Estancias nicht auf unsere Anfragen reagiert.
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Carne y Vino

22. Oktober 2006

Mehr noch als fuer den vorzueglichen Wein, ist Argentinien fuer die exzellenten Steaks bekannt. Fuer alle Fleischfresser (sorry Stefan) hier mal das typische Bild eines “tenedor libre” (all you can eat) Restaurants. Hier kann man fuer 15 Pesen (4 Euro) so viel futtern wie man will…
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Puente del Inca – Nachtrag

20. Oktober 2006

Ok, der Ausflug zu der tollen Bruecke in dem malerischen 100 Einwohner Bergdorf, mitten in den Anden war ein ziemlicher Flop. Trotzdem gab es natuerlich auch ein Paar nette Momente…
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Mendoza und Puente del Inca

19. Oktober 2006

Hier zur Abwechslung mal Pam`s Sichtweise zu unserem Trip von Mendoza nach Puente del Inca, die sie per Mail an ihre Freundin geschickt hat – viel Spass!

mendoza ist eine grosse stadt die im westen argentiniens… sehr schoen… heisst es….

naja, nachdem wir uns hier mit schlichtweg ALLEM geaergert haben, haben wir beschlossen raus aus der stadt in ein, laut reisefuehrer, wunderbares kleines dorf in den bergen (3000m hoehe, also oberhalb der schneegrenze) zu fahren.

100 einwohner – ruhig – eines der suedamerikanischen weltwunder vor ort (blabla natuerliche bruecke blabla inka blabla heisse termen blabla), reiten moeglich…
tjaha nach 3,5 stunden fahrt mit dem bus waren wir dann da. also folgendes: je weiter wir kamen, umso mehr hab ich gehofft das es hier unmoeglich sein kann… aber es war da.

wie auch immer, wir haben ein hotel gesucht, nach besichtigung einiger jugendherbergen haben wir uns dann fuer das vorgebliche 2-sterne-hotel entschieden (noch NIE hat torsten hier ein 2 sterne hotel gebucht)..
aehm.. und uns dann schnell fuers reiten umgezogen…

(Kleine Anmerkung des Blog-Warts: Ich bin auf dieser Reise sehr wohl auch schon in 3 Sterne-Hotels abgestiegen…Pah!)

ich strahlend zu dem dortigen hotelier: wo sind denn hier “cabalgatas”? (Noch eine Anmerkung: Cabalgatas = Pferdeausritte)
er: ja gar nicht. ist nicht saison. erst im november.
naja gut, wir eben raus und etwas laufen, zu den thermen in denen man laut reisefuehrer baden kann, also einem der highlights.
aehm…. leider durften wir die auch nur aus der ferne besichtigen, zugang gesperrt, einsturzgefahr :o((((

alles kahl hier, da der ort oberhalb jeder vegetationsgrenze liegt. um uns herum ansonsten also nur nackter fels. dann fings an zu schneien….

internet oder handy gabs nicht..

guuuuut, wir haben das als einen ruhetag deklariert, da wir leider an diesem tag auch nicht mehr wegkamen…

bleibt das thema ruhe:
der ort ist entlang der hauptverbindungsstrasse chiele-argentinien. d.h. ununterbrochen rasen riesenlaster in einer moerdergeschwindigkeit quasi durch dein schlafzimmer hindurch.

ach wir haetten das 2-sterne hotel ja fast vergessen:
also, ich denke 2 sterne bekommt man nicht fuer eine semi-automatische heizungsregelung? semi-automatisch, d.h. die bewohner des zimmers haben keinen einfluss auf die regelung. wer weiss, wer darauf ueberhaupt einfluss hatte. ausserdem war die anlage offensichtlich binaer – an oder aus. bruellend heiss oder eiskalt. dafuer macht sich die aktivitaet durch wahnwitzige geraeusche in den waenden bemerkbar.
beim duschen hat man die armaturen in der hand. (kein scherz, dann ueberleg mal wie die dinger wieder draufgeschraubt gehoeren).
das hotel ist durchdrungen von heizoelgeruch…

will ja nicht meckern…
wir haben aus lauter hysterie beschlossen uns ins koma zu fressen….
leider wollte uns kein restaurant haben…
wir haben uns dann in einem minikiosk salami und kraecker geholt… und sind in die betten. da wars 17.00 uhr… zum lesen!!!!! weil waende so papierduenn und ueberhaupt…

:o((((((

jetzt sind wir wieder in mendoza und warten darauf das unsere 20 stunden busfahrt um 20.00 uhr losgeht… seufz.

pinguine in ein paar tagen. jetzt geht es in die schokoladen-gegend hier.

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