Fitz Roy und Piedras Blancas
8. November 2006Gleich nach dem Fruehstueck brechen Ralf und ich erneut auf, um das gute Wetter feur einen langen Hike zum Fusse des Fitz Roy (Lago de las tres) anzugreifen. Lediglich der in Orkanstaerke blasende Wind macht uns zu schaffen.
Der steile Weg ist schon um einiges anstrengender und mit rund 8 Stunden in der Karte ausgewiesen. Am ersten “Mirador” zeigt sich der Berg noch in dicken Wolken verhuellt. Auf dem weiteren Weg reisst die Huelle jedoch auf und gibt die ersten ersehnten Blicke frei.
Wir beschliessen den eigentlch gesperrten Weg zur “Lagune de las tres” zu wagen, die sich immer steiler den Berg vor dem Fitz Roy hinaufzieht. Am Scheitel angekommen, blasen uns die Boeen des dort tobenden Sturms fast von den Fuessen. Nach einigem hin und her beschliessen wir, auf den Rest des Weges zu verzichten und lieber ncoh den “Abstecher” zum Gletscher “Piedras Blancas” zu wandern.
Leider entpuppt sich der Abstecher als ziemlich “Harter Brocken”. Der Weg fuehrt zunaechst entlang eines Bachbetts und anschliessend entlang der Schuttmoraene des Gletschers. Hier gilt es bis zu zwei Meter hohe Felsbloecke zu ueberklettern. Nachdem wir schon einige Stunden unterwegs sind wird dieses Stueck zur echten Tortour.
Die Aussicht auf die Lagune und den Gletscher entschaedigen uns aber fuer die Muehe und jetzt muessen wir “nur” noch den Rueckweg meistern…. der sich endlos zieht. Endlcih am Hostel weigern wir uns dieses noch einmal feur die Nahrungsaufnahme zu verlassen und begnuegen uns mit der hauseigenen Pasta. Die schmeckt zwar nicht wirklich, aber mit Salz und Parmesan holen wir das Beste aus dem Pasta-Desaster heraus.
Auf den “Absacker” verzichten wir heute gerne – die diversen Biere haben mir gereicht. Ich muss morgen um 6 Uhr raus, um den Bus nach El Calafate zu erwischen und Ralf will ein 12h Eistrekking ueberleben.
Am naechsten Morgen, sehen Cameron und ich ihn auch tatsaechlich zum Fruehstueck einlaufen…. Viel Spass auf dem Eis!
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