Archiv für Mai, 2011

Laufsau 2011: Letzter langer Lauf von dem Marathon

22. Mai 2011

Noch zwei Wochen bis zum Metropolmarathon – somit war das heute der letzte 30er innerhalb der Vorbereitung.
Die Strecke Reichenschwand-Neunhof ist durchaus anspruchsvoll – 500 Höhenmeter auf zum Teil trailartigen Waldwegen – top!

Die Daten:
32,8 Km · 500 Höhenmeter · 2:55 h · Pace 5:21 · Puls 134 · keine Verpflegung

Laufsau 2011: Langer Lauf

15. Mai 2011

Drei Wochen bis zum Marathon – da gilt es noch ordentlich “Kilometer zu fressen”. Beim heutigen langen Lauf bin ich übrigens die längste Strecke ever gelaufen. Geplant waren 35 KM, dann wurden es aber doch 37! Das Feeling während des Laufs war super und ich hätte am Ende noch gut weiterlaufen können. Der Puls war bis km 30 top – danach wurde wohl auf Fettverbrennung umgeschaltet und er ging etwas hoch – blieb aber völlig im Limit.
Das Ergebnis freut mich um so mehr, da ich heute ohne Verpflegung unterwegs war.

Crumpler – 30 Jahre Garantie: nur ein dreistes Marketingversprechen?

13. Mai 2011

Man sollte doch meinen, dass etablierte Markenfirmen inzwischen gelernt haben, was Kundenbindung bedeutet. Für Crumpler (Rucksackhersteller) trifft das wohl leider nicht zu.

Der Reißverschluss meines Laptop-Rucksacks “Base Toucher” hat sich nach rund vier Jahren verabschiedet. Soweit kein Problem, schließlich wirbt der Hersteller ja mit stolzen 30 Jahren Garantie. Das ist eine tolle Sache – aber nur wenn man die Rechnung aufbewahrt hat. Hab ich natürlich nicht. Und überhaupt: Wer hebt seine Rechnungen schon 30 Jahre lang auf?

Per E-Mail und Telefonat mit dem Kundenservice habe ich versucht eine Kulanz-Regelung zu erzielen – Fehlanzeige. Dabei wäre ich mit einer Reparatur des Rucksacks schon völlig zufrieden gewesen. Mit mehrmaligem Verweis auf die AGBs wurde aber jeder Versuch einer kundenorientierten Lösung abgeblockt.

Crumpler-Kunden aufgemerkt: Archiviert den Kaufbeleg, sonst endet die Garantie Eures Gadgets schneller als gedacht.

Ich mache mich jetzt mal auf die Suche nach einer neuen Laptop-Tasche. Und weil der Kauf einer Digicam ansteht, schaue ich mich auch gleich noch nach einem anständigen Fotorucksack um. Das es diesmal und auch in Zukunft kein Crumpler mehr wird ist schade – bislang mochte ich deren Produkte.

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11. Mai 2011


Laufbericht Weltkulturerbelauf in Bamberg

8. Mai 2011

Ganz spontan wurde mir einen Tag vor dem Event noch ein Platz zum Start beim Weltkulturerbelauf angeboten. Von dem Lauf, der über 5 der 7 Bamberger “Berge” geht und recht anspruchsvoll sein soll, hatte ich schon viel gehört und so konnte ich natürlich nicht “nein” sagen!

Bei meiner Ankunft gegen 13.00 Uhr war die Bamberger Innenstadt für den Verkehr bereits gesperrt und so musste ich den Weg ins Zentrum mit den Öffentlichen antreten. Ins kostenlose Busshuttle gepresst, konnte man sich dann bei gefühlten 50 Grad und stehender Luft an den sommerlichen Temperaturen erfreuen.

Die Wohnung meines Gastgebers Oli war bei meiner Ankunft schon zum Läuferlager umfunktioniert. Startunterlagen, Gels, Laufschuhe und mehrere, durch die Aufregung angestachelte Wettkämpfer auf engstem Raum – was für ein Spaß!

Meine akribisch geplante Wettkampftaktik (“sportlich ambitioniert, ohne Drang zur Bestzeit”) wurde bei einer ersten Lagebesprechung sogleich über den Haufen geworfen. Der neue Plan: Oli will zunächst einen frei gewordenen Startplatz für den 10 km Lauf nutzen, dann schnellstmöglich zurück zum Start kommen, um ohne nennenswerte Pause direkt im Anschluss mit mir den Halbmarathon in 1:45 zu laufen. Zeitfenster für den 10er und den Weg zum Start: 60 Minuten. Sauber! Treffpunkt: Direkt am Start, 5 Min. vor dem Startschuss – wenn das mal nicht alles ganz schön knapp wird…

Mit von der Laufpartie ist auch noch Krischan, der seinen ersten “richtigen Lauf” absolviert und die 10 km in Angriff nimmt.

Um 14.00 Uhr laufen wir gemütlich zum 5 Minuten! entfernten Start des Rennens. Das nenne ich mal Top-Wohnlage ;)
Erster Wermutstropfen: Krischans Forerunner 305 gibt keinen Muckser von sich und auch wildes Drücken sämtlicher Knöpfe bringt nicht den erhofften Reset, der das Laufgadget wieder zum Leben erwecken soll.

14:30 Start zum 10 km Lauf
Mit dem iPhone kann ich in der Menge sowohl Oli als auch Krischan einfangen. Für mich wird es jetzt Zeit mich umzuziehen und auf den Lauf vorzubereiten.

15.25 (5 Minuten vor dem Start)
Endlich taucht Oli in der Menge auf. Das war knapp! Er wurde noch an einer Streckenabsperrung aufgehalten. Würde ich den Lauf nicht als Trainingslauf betrachten, wäre ich jetzt wohl nicht mehr so gelassen. Eine Minute vor dem Start drängeln wir uns freundlich in den vorderen Bereich der Starter, damit wir am ersten Berg nicht in einen möglichen Stau geraten. Unser Puls liegt übrigens schon jetzt jenseits der 150 Schläge ;)

Startschuss!
Mit der üblichen Stolperei absolvieren wir die ersten Meter nach dem Start, bis wir uns etwas Platz um die Füße freigelaufen haben. Kaum liegt der erste Kilometer hinter uns, zieht die Strecke langsam an – jetzt erwarten uns knackige 240 Höhenmeter bis hinauf zur Burg.
Ich fühle mich topfit und stecke die Steigung super weg. Der Puls pendelt sich bergauf bei rund 155 Schlägen ein. Durch Olis direkt zuvor absolvierten 10er läuft es bei ihm nicht ganz so rund – vielleicht liegt es aber auch an einer immer noch nicht auskurierten Verletzung, die er seit einiger Zeit nicht los wird.

Immer wieder laufen wir an schwer keuchenden Läufern vorbei, die den Berg wohl unterschätz haben. Einige zollen der Steigung bereits Tribut und kommen nur noch gehend voran. Ich gratuliere mir selbst zu den zahlreichen Bergläufen, die ich zuhause in der Hersbrucker Schweiz als Trainingseinheiten absolviert habe. Insgesamt bewältigen wir den vier Kilometer langen Anstieg mit einem Schnitt von 5:15 Min./km – das ist schon ganz ordentlich.

An der Strecke wimmelt es derweil von begeisterten Zuschauern, die alles geben um die Läufer anzufeuern. Eine Wahnsinns-Stimmung! Viele Bamberger haben Ihre Gartenschläuche ausgerollt und bespritzen uns mit kaltem Wasser – eine absolut willkommene Erfrischung bei der Hitze.

Nach dem Anstieg drehen wir eine Runde durch die Burg, bevor die Oberschenkel bergab gequält werden. Hier gibt es auch endlich die erste “Wasserstelle” und mit viel Geschick und motorischem Feingefühl gelingt es mir, fast die Hälfte des kühlen Nass in meinen Mund zu befördern. Großartig!

Im anschließenden Downhill ist volle Konzentration gefragt. Ein Sturz in dieser frühen Phase des Laufs wäre fatal. Bei 8 Prozent Gefälle geht es mit rund 15 Km/h bergab und zurück in die Stadt. Viel Trubel ist in den Straßen und Gässchen Bambergs rund um das Mühlenviertel geboten und die Zuschauer motivieren uns immer wieder mit viel Applaus und aufmunterndem Geschrei.

Bei Kilometer 13 überredet Oli mich durchzustarten und nach einiger Überzeugungsarbeit – ich wollte die Strecke doch eigentlich komplett mit ihm laufen – gebe ich mich geschlagen und ziehe das Tempo an. Ab jetzt heißt es also allein kämpfen, ohne die super Streckentipps, die ich bisher von meinem Laufpartner bekommen habe.

Die nächsten sechs Kilometer kann ich bis zum letzten Anstieg einen Schnitt von rund 4:30 pro Kilometer halten. Ich traue mich nicht schneller zu laufen, da es ja noch einen letzten Anstieg bei Km19 zu bewältigen gilt. Dort angekommen heißt es noch einmal “beißen”, will ich doch das Tempo an diesem Berg bei rund 5 Min/Km halten.

Angespornt von den begeisterten Zuschauern und mit dem Wissen, den letzten Berg “gefressen” zu haben, kann ich das Tempo noch einmal auf rund 4 Min/km steigern und laufe bei 1.39:25 ins Ziel.

Damit konnte ich meine Bestzeit trotz der anspruchsvollen Strecke tatsächlich um einen “Tick” verbessern. Das gibt Mut und Selbstvertrauen für den Marathon in Fürth am 5. Juni.

Soviel steht fest: Beim Weltkulturerbelauf 2013 bin ich auf jeden Fall wieder am Start!

Oli: Vielen Dank mein Freund für den hervorragenden Support rund um diesen schönen Lauf!

Weltkulturerbelauf Bamberg

8. Mai 2011

An den Weltkulturerbelauf in Bamberg hatte ich leider zu spät gedacht und somit auch keinen Startplatz mehr für den Halbmarathon ergattern können.
Ganz spontan wurde mir jetzt doch noch ein Platz angeboten und da konnte ich natürlich nicht “nein” sagen ;)
Der Lauf geht über 5 der 7 Bamberger “Berge” und muss wohl ganz toll, wenn auch recht anspruchsvoll sein.

Stellt sich nur die Frage, wie ich an den Lauf herangehen soll…
· Gemütlicher Rundlauf durch das schöne Bamberg?
· Sportlich ambitioniert, aber ohne Drang zur Bestzeit?
· Alles auf eine Karte und trotz der knapp 300 Höhenmeter eine neue Bestzeit anstreben?

Aus Vernunftgründen wird es wohl die zweite Version werden. Schon wegen der vielen Höhenmeter und den doch recht knackigen Temperaturen heute ist eine Bestzeit ohnehin utopisch.

Um 16.30 fällt der Startschuss – ich bin gespannt!

Laufsau 2011: Halbzeit

1. Mai 2011

Am 28. März bin ich ins Training für den Metropolmarathon eingestiegen. Inzwischen sind 5 Wochen vergangen – Zeit für ein kurzes Resümee!

Toi toi toi – bis jetzt bin ich von Verletzungen verschont geblieben, wenn man mal vom einen oder anderen “Zipperlein” absieht (leichte Schmerzen in den Knien, ein kurzer Anflug von Sehnenschmerzen und das fiese Ziehen im linken A****muskel seit fast zwei Wochen).

Trainingsanpassung
Obwohl ich inzwischen nur noch “frei Schnauze” trainiere, haben sich zum Glück auch mess- und fühlbare Erfolge eingestellt!
Vor allem die profilierten Berg Hügelläufe fühlen sich deutlich dynamischer an, als zu Beginn des Jahres. Auch nach den 500 Höhenmetern ist noch Kapazität in den Beinen vorhanden – ein tolles Gefühl!

Lediglich die langen Läufe um 30 km machen mir noch Sorgen. Ohne Verpflegung (Fruchtriegel) geht der Puls im letzten Drittel doch deutlich nach oben – leider bei gleichzeitig sinkender Geschwindigkeit :( Von der anschließenden Erschöpfung ganz zu schweigen! (Ob es wohl normal ist, sich nach der langen Distanz den Bauch mit Kuchen vollzuschlagen und danach erst mal zwei Stündchen zu schlafen?)

Wenns zwickt
Gegen schmerzende Muskeln hilft mir übrigens das Muskelschmerz- und Verspannungsgel von St. Benedikt mit Campher! Bei Sehnenproblemen (Überlastung) habe ich mit Kytta-Salbe gute Erfahrungen gemacht!


Laufsau 2011: Langer Lauf 33K

1. Mai 2011

Schöner langer Kurs, der am Ende leider über eine langweilige Straße zurückführt!
Motivationstechnisch sagt mir meine Alternativstrecke mit 2 Runden aber mehr zu. Runde I hat 18km, Runde II 15 km – so hat man nach der ersten Runde schon mehr als die Hälfte geschafft – das baut auf ;)

Gut: Der Lauf in Fürth wird auch 2 Runden haben!
Schlecht: Dort werden beide Runden 21 km lang sein :(