Archiv für Dezember, 2011

Workaround: ecto “vergisst” veröffentlichte Artikel

31. Dezember 2011

Ecto Settings
Falls ecto die veröffentlichten Artikel beim Start nicht anzeigt und diese bei jedem Programmstart manuell geladen werden müssen, können evtl. die folgenden Ansätze helfen:

  • In den Voreinstellungen “Aktuelle Einträge” sollte der erste Punkt aktiviert sein. Falls das schon entsprechend eingestellt ist, einfach mal eine andere Option einstellen, ecto beenden, neu starten und die Einstellung rückgängig machen. Nach einem weiteren Neustart sollten die Beiträge erhalten bleiben.
  • Klappt das nicht, kann in den Einstellungen das Blogs aus ecto entfernt und anschließend neu eingerichtet werden.
  • Wann welche Version zum Ziel führt konnte ich leider noch nicht herausfinden.

    Test: Garmin Foot Pod

    31. Dezember 2011

    Garmin FootpodZu Weihnachten habe ich mir den Garmin Foot Pod schenken lassen, da die GPS-Geschwindigkeitsmessung (Pace) bei der Garmin Forerunner 310XT ziemlich stark schwankende Werte liefert. Die Durchschnittszeiten passen zwar ganz gut, aber man will ja auch ganz gerne wissen, wie das aktuelle Tempo aussieht.

    Der rund 50 Euro teure Foot Pod wird einfach in die Schnürung der Laufschuhe geklippt und schaltet sich bei Bewegung automatisch an. Wird der Sensor 30 Minuten nicht bewegt, geht er zur Schonung der Batterie in den Ruhezustand.

    Setup: Im Forerunner muss der Schrittzähler dann noch aktiviert und als Quelle für die Geschwindigkeitsmessung ausgewählt werden.

    Kalibrierung: Die Kalibrierung kann auf drei verschiedene Arten erfolgen (400m Bahn, GPS-Signal oder manuell).

    Fazit: Der Garmin Foot Pod macht einen sehr guten Eindruck. Verarbeitung und Handling sind super, der Preis angemessen.

    Der Schuh im Bild ist übrigens der Salomon Crossmax CS. CS steht für “Climashield” und sorgt auch auf nassen Trails für trockene Füße. Die weichere Gummimischung der Sohle sorgt für besseren Grip bei Nässe und macht den Trailschuh wintertauglich. Entwickelt für Geläde und Straße dürfe der Crossmax perfekt für den Durchschnittsläufer sein, der nicht mitten im Outback wohnt und den nächsten Trail so erst über schnöde Asphaltwege erreichen muss. Fazit: Ein echter Allrounder und mein bevorzugter Schuh für Wald und Wiese.

    Sturmwarnung!

    16. Dezember 2011

    Sturmwarnung
    Laut Unwetterzentrale müssen wir uns auf “Jochen” “Joachim” einstellen, der mit orkanartigen Böen bis 110 km/h übers Land zieht.

    Update 17.00 Uhr
    Joachim bringt bislang nur ein paar Böen. Alles ganz easy!

    Sehr zu empfehlen sind übrigens auch die Wetterprognosen vom Wetterguru Kachelmann! Für den heutigen Sturmtag sehen die “Charts” auf jeden Fall recht unterhaltsam aus:

    Troubleshooting: Jura ENA Cappuccino-Düse

    16. Dezember 2011

    Kaffeesatz
    Eine unserer besten Anschaffungen ist zweifellos unser Kaffee-Vollautomat Jura ENA. Seit 2008 tut das gute Stück klaglos seinen Dienst ohne Geschmacksverlust, Reparaturen oder sonstige Schwierigkeiten.

    Das erste Problem ist jetzt beim Aufschäumen der Milch mittels “Easy-Cappucino-Düse” aufgetreten: Die Milch wird beim Betrieb der Düse nur schwer oder gar nicht in den Schlauch gefördert. Die gründliche Reinigung der Düsen-Einzelteile brachte leider keinen Erfolg.

    Google spuckt unter anderem Verkalkung als Ursache für die Problematik aus. Angeblich muss die Maschine trotz eingesetztem Claris-Wasserfilter hin und wieder entkalkt werden.
    Und tatsächlich: Maschine entkalkt -> Dampf- und Milchschaumproduktion funktionieren wieder einwandfrei.

    Zur Entkalkung muss ein etwaig eingesetzter Wasserfilter natürlich entnommen werden. Im Service-Menü muss der Filter dann ebenfalls deaktiviert werden, da sonst der Menüpunkt “Entkalken” nicht erscheint.



    Weitere mögliche Ursachen für eine defekte Milchschaumerzeugung
    :

    • Cappucino-Düse: allgemein verunreinigt
    • Cappucino-Düse: Luftloch in der “Aufsteck-Gummi-Flöte” verstopft
    • Cappucino-Connector-Düse (hierauf wird die Cappuccino-Düse geschraubt): verschmutzt oder verstopft
    • Maschine/Dampferzeuger: verkalkt

    Zeitreise – heute vor 5 Jahren: Sydney

    15. Dezember 2011

    Heute vor 5 Jahren war ich mit Stefan in Australien. Vorletzte Station unserer “Travel around the World Tour” und Zwischenstopp auf dem Weg nach Thailand gleichermaßen.
    Ganz strange waren die Weihnachts- und Silvestervorbereitungen in Down-Under: Bei sommerlichen Temperaturen wirken weder der geschmückte Tannenbaum, noch die Girlanden über den Straßen sehr weihnachtlich.

    Hier geht’s zum Fotoalbum

    Winter 2011 – wir wären dann mal soweit!

    15. Dezember 2011

    Winter 09Winter 09 2

    Am Freitag soll ein Tief aus Nordfrankreich den ersten Schnee zu uns bringen. Mir wäre das durchaus recht! Das Grüngrau vor dem Fenster ist schließlich nicht wirklich hübsch anzusehen!

    Außerdem sind wir vorbereitet: Die Winterreifen sind montiert, die Vogelfuttervorräte aufgestockt und die luftigen Laufschuhe wurden um ein wintertaugliches Paar Salomon Crossmax CS ergänzt.

    Geschenktipp für Läufer

    14. Dezember 2011

    In zwei Wochen ist Weihnachten!
    Wer noch kein Geschenk für mich gefunden hat, dem sei der folgende Tipp ans Herz gelegt: Eine Laufkreuzfahrt in die südliche Karibik.

    Neben den üblichen “Fresskapaden” mit Captains-Dinner und Cocktails satt, werden dem sportliche Weltenbummler hier “Etappenläufer” an Bord und in ausgewählten Destinationen offeriert.
    Über die Länge der Einheiten müsste allerdings noch mal diskutiert werden! 5-8 Kilometer – da ist ja mit Ach und Krach gerade das kontinentale Frühstück wieder von den Rippen runter!!!

    Die Reiseroute Dom.Rep., Britische Jungferninseln, Niederländische Antillen, Antigua, Barbados, Florida klingt dagegen recht vielversprechend!

    Rund 1.900 Tacken bucht der Veranstalter dafür übrigens von der goldenen Mastercard ab – autsch!

    Im Test: Stirnlampe Piko X von Lupine

    13. Dezember 2011

    Warum rennt Man(n) bei völliger Finsternis und frostigen Temperaturen durch den zu später Stunde von Regen- und Graupelschauern durchzogenen Wald?
    Ganz einfach: Weil Man(n) kann! Ein neues Lauf-(Gadget) macht den Night-Trailrun möglich.

    Der Vorteil nächtlicher Trainingseinheiten liegt vor allem in der willkommenen Abwechslung – der Nachteil in der mangelnden Sicht und den einhergehenden Gefahren! Ein falscher Tritt und es drohen Verletzung und Trainingspause!

    In der Vergangenheit warf die Petzl Tikka nachts zuverlässig ihren doch recht fahlen Lichtschein auf den vor mir liegenden Weg und konnte damit zumindest Straße und Feldweg für nächtliche Aktivitäten erschließen. Abseits befestigter Wege reicht die Leistung der kleinen Stirnlampe freilich nicht aus, um einen ansatzweise trittsichern Lauf zu ermöglichen.

    Hier kommt das neueste Gadget des ambitionierten Läufers ins Spiel: Die Stirnlampe Lupine Piko X.
    Der Winzling bringt mit Akku gerade einmal 210g auf die Waage, liefert dabei aber sagenhafte 750! Lumen. Möglich wird das durch den Einsatz von zwei CREE XM-L LEDs im filigranen CNC-gefrästen Aluminium-Lampenkopf, der gerade einmal 24 x 32 mm misst.

    Das Besondere am Lupine-Konzept ist der modulare Aufbau der gesamten Produktlinie, die den Austausch des Zubehörs zwischen den Modellen ermöglicht. So kann die Piko wahlweise am Helm, am Fahrradlenker oder eben per Stirnband am Kopf getragen werden. Bei der Stromversorgung findet man das gleiche Prinzip: Es gibt diverse Akkus mit verschiedenen Kapazitäten zum Klipsen, Wickeln, für die Flaschenhalterung, usw., die auch für die anderen Lampen aus dem Lupine-Programm genutzt werden können.

    Leistung
    Die Lichtleistung der kleinen Piko X ist schlicht phänomenal und kann in 3 Helligkeitsstufen mittels leicht zugänglichem Schalter ausgewählt werden. Die Piko erhellt einen großen kreisrunden Hauptbereich, der ohne harte Kanten langsam und angenehm nach außen abfällt. In der Lauf-Praxis ergibt sich so ein hell ausgeleuchteter Trail mit langsam auslaufendem Lichtkegel, der auch bei hektischeren Kopfbewegungen angenehm “soft” erscheint.

    Die verschiedenen Leuchtstärken lassen sich dabei subjektiv wie folgt beschreiben:

    Stufe 1 (0,5 W / 60 Lumen): Gut für den gemächlichen Lauf auf dem Fahrradweg oder der Straße. Leuchtdauer (mit 2,5 Ah Akku): ca. 40 Stunden

    Stufe 2 (3,5 W/ 300 Lumen): Runter von der Straße, rauf auf den Feld- oder Waldweg. Schon bei der mittleren Stärke erstrahlt der Trail in einem starken und gleichmäßigen Lichtschein, der auch für schwierige technische Passagen locker ausreicht. Leuchtdauer (mit 2,5 Ah Akku): ca. 5 1/2 Stunden

    Stufe 3 (10 W / 750 Lumen): Halleluja! Im Fernlichtmodus legt die Piko noch mal nach und erreicht eine Reichweite von rund 100 Metern. Dieser “Beamshot” geht allerdings an die Substanz: Die Leuchtdauer mit 2,5 Ah Akku beträgt hier nämlich nur noch rund 2 Stunden.

    Bedienung
    Die Bedienung und das Handling sind einfach und clever! Wird der Akku angesteckt, zeigt die Lampe durch mehrmaliges Aufblitzen einer zweifarbigen LED den Ladezustand an. Diese Methode reicht allerdings nur für eine grobe Einschätzung der Restkapazität und braucht etwas Erfahrung.

    Die Lampe wird von dem mitgelieferten Stirnband bequem am Kopf gehalten, lässt sich leicht in der Neigung justieren und bietet einen sehr guten Tragekomfort.
    Bei der getesteten Version (Piko X) wird der Akku per mitgeliefertem Verlängerungskabel mit den Lampenkopf verbunden. Der Akku kann dann z. B. in der Jackentasche oder dem Rucksack transportiert werden. Ich habe ihn bislang in meinem Nathan Trinkrucksack verstaut – das klappt hervorragend. Das “fehlende” Akku-Gewicht am Kopf bringt dabei einen zusätzlichen Tragekomfort, während das unter der Jacke verstaute Kabel überhaupt nicht stört!

    Verarbeitung
    Ohne viele Worte: Die Verarbeitung der in der Oberpfalz handgefertigten Lampen ist hervorragend. Auch beim eingesetzten Material wurde nicht gespart. CNC gefrästes Aluminium und Spezialkabel (auch noch bei – 40 Grad flexibel) sind nur einige Highlights.

    Versionen und Lieferumfang
    Die Piko ist in verschiedenen Versionen erhältlich. Neben der günstigeren Piko X für rund 280 Euro sind von Lupine auch noch die Varianten Piko X Pro und Piko X Duo erhältlich.

    Bei der “Pro” erhält man für rund 356 Euro ein Set mit stärkerem Akku (5,6 Ah), während bei der 350 Euro teuren “Duo” zwei kleinere Akkus (je 1,7 Ah) mitgeliefert werden. Ihr Vorteil: Sie können leicht an das etwas überarbeitete Stirnband angebracht werden und müssen nicht separat verstaut und transportiert werden. Der Lampenkopf ist dagegen bei allen drei Modellen gleich. Ein Ladegerät für die Li-Ion-Akkus, ein Softcase zum Verstauen der Lampe und eine gute zweisprachige Anleitung gehören zum Lieferumfang.

    Fazit
    Licht kann man eigentlich nie genug haben! Deswegen ist die Piko X eine echte Empfehlung für alle Nachtaktiven, die ganz viel Licht, eine super Verarbeitung und clevere Details suchen, sich aber vom stattlichen Preis nicht abschrecken lassen.

    Lupine Stirnlampe bei Amazon kaufen… (sponsored Link).

    Laufsau 2011 – 3.000 km

    5. Dezember 2011

    Laufsau 2011-1Wider erwarten begann die Wintersaison äußerst angenehm! Kein Wunder – der diesjährige November war der trockenste und sonnenscheinreichste seit Beginn der Wetteraufzeichnung. So schien in Nürnberg knapp 110 Stunden die Sonne – im Vergleich zum Vorjahr (ca. 40 Stunden) bedeutet das eine Verdreifachung.

    Für eine Verdreifachung der Laufleistung hat es 2011 nicht gereicht, aber immerhin hat sich mein Pensum mehr als Verdoppelt!
    Die für den Jahreswechsel angestrebten 3.000 Kilometer wurden ausgerechnet gestern – beim nassesten und schmuddeligsten Lauf des ganzen Jahres erreicht. Die 3000er Marke zu knacken, war dann auch die größte Motivation bei dem fiesen Wetter vor die Tür zu gehen.

    Nicht ganz so toll: Durch die vielen Kilometer habe ich in diesem Jahr das vierte Paar Laufschuhe verschlissen!
    Dabei gingen alle Schuhe im Fersenbereich um Schaft und Einstieg kaputt. Die Sohlen hätten alle noch eine Weile durchgehalten.

    Das Problem betrifft alle eingesetzten Modelle und so langsam muss ich die Schuld wohl an meinen Füßen suchen!
    Für Straßenläufe verwende ich übrigens den unfassbar bequemen Asics Gel Kayano. Auf dem Trail ziert im Sommer der Salomon Crossmax und im Winter der wetterbeständige Crossmax CS meinen Fuß. Die Crossmax Trailschuhe sind ein hervorragender Kompromiss – gut gedämpft auf der Straße, stabil und griffig im Gelände.


    Ergänzung Laufdaten:
    Der Gesamtumfang pro Jahr ist nach dem Halbamarthon-Debüt 2007 (mit Ausnahme des Baujahres 2008) stetig gestiegen. Seit 2009 hat sich der Umfang jährlich ungefähr verdoppelt! Ähnlich sieht es bei den Höhenmetern aus. Hier machen sich 2011 vor allem auch die vielen Trail-Kilometer im Hersbrucker Hügelland bemerkbar, die für einen Großteil der 56.000 Höhenmeter verantwortlich sind.

    Distanz 5JahreHöhenmeter 5JahrePace 5JahreDistanz Schnitt 5Jahre

    Besonders interessant sind für mich die Ergebnisse bei der Durchschnitts-Distanz und -Geschwindigkeit:

    • Die durchschnittliche Distanz pro Lauf lag 2010 im Schnitt bei 16,7 Kilometern. 2011 erhöhte sich der Wert auf 17,6 km – ein Plus von nur knapp einem Kilometer.
      Die Menge an gelaufenen Einheiten hat sich also stark erhöht, während die durchschnittliche Länge der Einheiten nur wenig zugenommen hat.
      Der Grund hierfür dürfte auch in dem ausgewogenen Trainingsplan zu finden sein: Während die Anzahl der langen Läufe in 2011 zunahm, wurden zum Ausgleich auch viele kurze Erholungsläufe ins Training eingebaut.
    • Die Durchschnitts-Geschwindigkeit fiel seit 2007 stetig leicht ab. Trotz der vielen langen Läufe und Erholungsläufe stieg das Tempo 2011 im Schnitt auf 11,2 km/h oder 5:23 min/km an.
      Das durchschnittliche Marathon-Renntempo der bisherigen 3 Läufe liegt mit 5:13 min/km doch recht nahe an meinem durchschnittlichen Trainingstempo! Evtl. schlummert hier ja noch Potenzial zur Steigerung der Trainingsqualität?!?