Bruecke am Kwai

28. Dezember 2006

Teil unserer noerdlichen Tour durch Thailand ist das Gebiet Kanchanburi, in dem auch der bekannte River Kwai und die gleichnamige Bruecke liegen. Bei dem Besuch des Museums, das die duestere Geschichte des Baus der Bruecke beschreibt, erfahren wir viel ueber die unmenschlichen Umstaende, unter denen Japans Regierung Kriegsgefangene und Arbeiter leiden laesst.

Danach fahren wir mit einem Longtailboot den Kwai hinauf zu unserem schwimmenden Hotel.

[myflash=Kanchanaburi]

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Besuch des Koenigspalasts

28. Dezember 2006

Unser Besuch des Koenigspalasts in Bangkok war ziemlich beeindruckend. Allerdings bleibt mir schleierhaft wie man einen Heiligen, der Enthaltsamkeit vorlebt, mit so viel Prunk verehren kann…

[myflash=Koenigspalast]

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Touchdown Bangkok

21. Dezember 2006

Kaum 3 Stunden im Land und schon brennen die Lippen – ich bin im Land des Currys angekommen!!!

Nach einem hervorragenden Flug mit Quantas ist mein Flieger um 23.20 gelandet und nach einer kleinen Ewigkeit an der Gepaeckausgabe stehe ich um kurz vor eins auf der Strasse vor dem Flughafen. So ein Taxi fuer mich ganz allein ist natuerlich voellige Verschwendung also schnell zwei Typen angequatscht, die auch recht suchend herumstanden. Wie sich herausstellt, ist einer von beiden schon seit 2 Monaten in Thailand und sie wollen auch in die Khaosan Road – der beruechtigten Backpacker-Strasse.

Ein Hotelzimmer ist da auch ruck zuck gefunden – klein, laut aber sauber und billig!
Der erste Eindruck von Bangkok: es ist angenehm warm – nicht so heiss wie erwartet, es riecht gut (Smog gibt es wohl erst in der City) und ich fuehle mich voellig aufgedreht!

In diesem Zustand macht schlafen natuerlich gar keinen Sinn – also raus auf die Strasse und ab ins Getuemmel… An der ersten Kaschemme gleich mal lecker Yellow Curry futtern – yammi! Dazu “lecker” Singha Bier.

Mittlerweile ist es kurz nach drei – also 7 Uhr morgen Australienzeit. Ich muss schlafen!

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Down Under

18. Dezember 2006

Kurz! Damit koennte man die Australien-Tour wahrscheinlich ganz gut betiteln.
Kurz war der Flug von Auckland nach Sydney, kurz war auch unser erster Aufenthalt in dieser wahnsinnig teuren und quirligen Stadt und kurz wird auch mein Aufenthalt hier bleiben, denn am 20.12 geht es weiter – ins Land des Laechelns.

[myflash=Sydney]

Nach der ersten Nacht in Sydney (32$ = 20 Euro fuer ein Bett im 8er Dorm) haben Stefan und Ulla beschlossen, schnellstens einen Wagen zu mieten und aus der City zu fluechten. Campervans waren aber weder bezahlbar noch verfuegbar und so wurde es eben ein Kleinwagen – ein Toyota.

Ihr erstes Ziel – und dankenswerter Weise auch meines – waren die Blue Mountains. Dieses canyonartige Naherholungsgebiet fuer geplagte Aussis liegt rund 110 Kilometer hinter Sydney und ist umgeben von dichtem Buschwald und sonst gar nichts. Das gilt uebrigens auch fuer unseren Aufenthaltsort “Katoomba”. Nach der ersten Nacht sind wir, bei herrlichem Wetter, zu einer Wanderung durch die Scenic Szenerie aufgebrochen – sehr nett!

[myflash=Blue_Mountains]

Danach hiess es allerdings Abschied nehmen…. Stefans und Ullas Ziel heisst Fraser Island und ich werde nach einer weiteren Nacht in diesem netten aber doch recht faden Oertchen (zumindest dann, wenn man alleine ist) mit dem Zug zurueck nach Sydney fahren.

Damit trennen sich nach vier Reisemonaten jetzt endgueltig unsere Wege auf diesem Trip. Traurig!
Viel Spass weiterhin mein Freund, danke fuer die aufregende Zeit, die wir miteinander verbracht haben und: Pass auf Dich auf!

Hostels Bangkok 2

15. Dezember 2006

http://www.hostels.com/en/availability.php/HostelNumber.3377

http://www.hostels.com/en/availability.php/HostelNumber.1038

http://www.hostels.com/en/availability.php/HostelNumber.10534

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Hostels Bangkok

15. Dezember 2006

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Leaving the Kiwis

14. Dezember 2006

… und wieder naehert sich ein Part Teil der Reise dem Ende.

Vier Wochen waren wir jetzt in Neuseeland – ein Resuemee:
Die Nordinsel – unser erster Anlaufpunkt – hat landschaftlich tatsaechlich mehr zu bieten als wir am Anfang dachten. Zunaechst waren wir enttaeuscht. Wo sind die kargen Berge, wo die tiefblauen Seen und wo die dunklen Taeler, auf die wir uns nach dem Film “Herrn der Ringe” so gefreut hatten? Die Antwort ist einfach und doch auch nicht. Zum Einen haben wir es geschafft, die “besten” Gegenden der Nordinsel geschickt zu umgehen. Zum Anderen wurden die meisten Szenen unserer “Vorlage” auf der Suedinsel gedreht und mussten sich schon deswegen zunaechst unseres Anblicks entziehen.

Dennoch will ich dem Norden kein Unrecht tun! Es gibt auch hier einige wirklich gute Spots. Da waere zum einen der von mir so geliebte (Ur)Wald. Dichtes Gruen, bestehend aus Palmen, Farnen, Ranken, riesigen Baeumen und saftigem Moos – herrlich. Auch die einsamen Kuesten und Straende, an denen wir wild gecampt haben, sind wirklich schoen. Das Highlight der Nordinsel ist aber ganz klar der Tongariro National Park, dessen unwirkliche vulkanische Landschaft mir in Erinnerung bleiben wird und den ich beim Tongariro Crossing zum Teil durchwandert bin.

Die Suedinsel geizt aber trotzdem weniger mit spektakulaeren Gegenden als der sanftere Norden. Gerade die Gletscher “Franz Josef” und “Fox”, die wilden Pancake Rocks oder die Nelson Lakes zeichnen ein ganz anderes Bild Neuseelands. Rauh, karg und beeindruckend ist hier die Natur. Gut – auf die Sandflys haetten wir verzichten koenenn. Eine echte Plage!

Leider war das Wetter fuer den “Sommer” hier ziemlich mies! 70-80 Prozent Regentage – da hatten wir uns etwas mehr Sonnen schein erhofft. Seis drum – die Zeit hier war trotzdem toll und das unsere kulturellen Ansprueche nach Lateinamerika hier nicht befriedigt werden koennen, haetten wir uns eigentlich denken koennen.

Fuer mich ist jetzt schon ein grosser Teil der Reise vorbei und ich werde im Anschluss an den Kurztripp nach Australien endlich meine Liebste in Thailand treffen. Dort werden wir ausgiebig beim Tauchen und Chillen relaxen und ich werde die letzten Wochen nutzen, um mich auf den bevorstehenden Alltag in Deutschland vorzubereiten.

Tongariro National Park

13. Dezember 2006

Unsere letzte groessere Aktion hier in Neuseeland ist ein weiterer Great Walk – das Tongariro Crossing. Schon die Fahrt zum Nationalpark verspricht ein grosses Naturschauspiel.

Im Park angekommen faellt uns dann auf, dass uns Geld, Lebensmittel, Wasser uns Sprit ausgegangen sind. Ups!
Also schnell zurueck zur der Tankstelle, die auf dem Weg lag. Nach kurzem Blick auf die Landkarte (wir diskutieren gerade noch den Schlafplatz) faellt mir der Tankwart auf, der geschaeftig die Zapfsaeulen abschliesst. Auf meine Frage, ob er denn gerade zumacht kommt nur ein kaugummi-nuscheliges “yea sure man”. Jetzt aber schnell! In ca. 3 Minuten stuermen wir durch den Laden und zerren Brot, Wasser, Kaese und Muesliriegel aus den Regalen. Das war knapp.

[myflash=Tongariro_National_Park]

Am naechsten Morgen starten wir dann schon um 6 Uhr frueh zu unserem letzten Abenteuer hier. Wir haben beschlossen uns zu trennen – Stefan will so weit gehen, wie es sein geschwaechter Zustand erlaubt . Ich werde mich ab diesem Zeitpunkt dann den Rest des Crossing alleine gehen.

Die Landschaft auf dem Trip haelt, was sie schon am Vortag versprochen hat. Die Vulkanumgebung erinnert mich 100 prozentig an Island – ganz grosses Kino.

Trotz strahlendem Sonnenschein herrschen auf dem Grat zwischen den beiden Kratern (Red und North Crater) Windstaerken, die mich fast von den Fuessen reissen.  Danach geht es etwas gemuetlicher weiter und nach einem Geroell-Downhill stehe ich an den tuerkisfarbenen Emerald Lakes. Von hier aus geht es vorbei am Blue Lake, den Maori Hot Springs und dem Katheki Hut zum Endpunkt des Walks. Nach 6 Stunden Sonnenschein und dem anstrengenden Weg bin sowohl ich, als auch Stefan (der den Gipfel des Schicksaalsberges erklommen hat – zumindest sieht er so aus) ziemlich am Ende. Jetzt noch einkaufen und dann schnell nen Schlapplatz finden…

[myflash=Tongariro_Crossing]

Abschied von der Suedinsel

11. Dezember 2006

Schon wieder ist eine Etappe der Reise beendet und der Abschied von der Suedinsel Neuseelands liegt vor uns. Die letzten Kilometer bis zur Faehre fahren wir auf dem “Scenic Queen Charlotte Drive”.

Da unser Zeitmanagement mal wieder etwas ins Holpern geraten ist, muessen wir uns sputen – da kann das eine oder andere Bild schon mal etwas “schepps: werden!

Die Landschaft und Natur dieses Teils der NZ-Reise war gerade in der zweiten Haelfte sehr beeindruckend und genau nach meinem Geschmack. Schade, dass wir nicht gleich hier her gefahren sind…


Der Nelson Lakes National Park

11. Dezember 2006

Der Park ist unsere letzte Station auf der Suedinsel.
Noch einmal lassen wir uns von den Sandflys attackieren, geniessen die wenigen Sonnenstrahlen und froesteln bei eisigen Nachttemperaturen.

[myflash=Farht_nach_Nelson_Lakes]

Die Wanderung mache ich alleine, da sich Stefan ja noch schonen muss und im Van schlaeft. Der Weg zieht sich entlang des Seeufers durch den von mir so lieb gewonnenen neuseelaendischen Urwald.

[myflash=Nelson_Lakes_Wanderung_und_Campsite]

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