Hostels Bangkok 2

15. Dezember 2006

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Hostels Bangkok

15. Dezember 2006

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Leaving the Kiwis

14. Dezember 2006

… und wieder naehert sich ein Part Teil der Reise dem Ende.

Vier Wochen waren wir jetzt in Neuseeland – ein Resuemee:
Die Nordinsel – unser erster Anlaufpunkt – hat landschaftlich tatsaechlich mehr zu bieten als wir am Anfang dachten. Zunaechst waren wir enttaeuscht. Wo sind die kargen Berge, wo die tiefblauen Seen und wo die dunklen Taeler, auf die wir uns nach dem Film “Herrn der Ringe” so gefreut hatten? Die Antwort ist einfach und doch auch nicht. Zum Einen haben wir es geschafft, die “besten” Gegenden der Nordinsel geschickt zu umgehen. Zum Anderen wurden die meisten Szenen unserer “Vorlage” auf der Suedinsel gedreht und mussten sich schon deswegen zunaechst unseres Anblicks entziehen.

Dennoch will ich dem Norden kein Unrecht tun! Es gibt auch hier einige wirklich gute Spots. Da waere zum einen der von mir so geliebte (Ur)Wald. Dichtes Gruen, bestehend aus Palmen, Farnen, Ranken, riesigen Baeumen und saftigem Moos – herrlich. Auch die einsamen Kuesten und Straende, an denen wir wild gecampt haben, sind wirklich schoen. Das Highlight der Nordinsel ist aber ganz klar der Tongariro National Park, dessen unwirkliche vulkanische Landschaft mir in Erinnerung bleiben wird und den ich beim Tongariro Crossing zum Teil durchwandert bin.

Die Suedinsel geizt aber trotzdem weniger mit spektakulaeren Gegenden als der sanftere Norden. Gerade die Gletscher “Franz Josef” und “Fox”, die wilden Pancake Rocks oder die Nelson Lakes zeichnen ein ganz anderes Bild Neuseelands. Rauh, karg und beeindruckend ist hier die Natur. Gut – auf die Sandflys haetten wir verzichten koenenn. Eine echte Plage!

Leider war das Wetter fuer den “Sommer” hier ziemlich mies! 70-80 Prozent Regentage – da hatten wir uns etwas mehr Sonnen schein erhofft. Seis drum – die Zeit hier war trotzdem toll und das unsere kulturellen Ansprueche nach Lateinamerika hier nicht befriedigt werden koennen, haetten wir uns eigentlich denken koennen.

Fuer mich ist jetzt schon ein grosser Teil der Reise vorbei und ich werde im Anschluss an den Kurztripp nach Australien endlich meine Liebste in Thailand treffen. Dort werden wir ausgiebig beim Tauchen und Chillen relaxen und ich werde die letzten Wochen nutzen, um mich auf den bevorstehenden Alltag in Deutschland vorzubereiten.

Tongariro National Park

13. Dezember 2006

Unsere letzte groessere Aktion hier in Neuseeland ist ein weiterer Great Walk – das Tongariro Crossing. Schon die Fahrt zum Nationalpark verspricht ein grosses Naturschauspiel.

Im Park angekommen faellt uns dann auf, dass uns Geld, Lebensmittel, Wasser uns Sprit ausgegangen sind. Ups!
Also schnell zurueck zur der Tankstelle, die auf dem Weg lag. Nach kurzem Blick auf die Landkarte (wir diskutieren gerade noch den Schlafplatz) faellt mir der Tankwart auf, der geschaeftig die Zapfsaeulen abschliesst. Auf meine Frage, ob er denn gerade zumacht kommt nur ein kaugummi-nuscheliges “yea sure man”. Jetzt aber schnell! In ca. 3 Minuten stuermen wir durch den Laden und zerren Brot, Wasser, Kaese und Muesliriegel aus den Regalen. Das war knapp.

[myflash=Tongariro_National_Park]

Am naechsten Morgen starten wir dann schon um 6 Uhr frueh zu unserem letzten Abenteuer hier. Wir haben beschlossen uns zu trennen – Stefan will so weit gehen, wie es sein geschwaechter Zustand erlaubt . Ich werde mich ab diesem Zeitpunkt dann den Rest des Crossing alleine gehen.

Die Landschaft auf dem Trip haelt, was sie schon am Vortag versprochen hat. Die Vulkanumgebung erinnert mich 100 prozentig an Island – ganz grosses Kino.

Trotz strahlendem Sonnenschein herrschen auf dem Grat zwischen den beiden Kratern (Red und North Crater) Windstaerken, die mich fast von den Fuessen reissen.  Danach geht es etwas gemuetlicher weiter und nach einem Geroell-Downhill stehe ich an den tuerkisfarbenen Emerald Lakes. Von hier aus geht es vorbei am Blue Lake, den Maori Hot Springs und dem Katheki Hut zum Endpunkt des Walks. Nach 6 Stunden Sonnenschein und dem anstrengenden Weg bin sowohl ich, als auch Stefan (der den Gipfel des Schicksaalsberges erklommen hat – zumindest sieht er so aus) ziemlich am Ende. Jetzt noch einkaufen und dann schnell nen Schlapplatz finden…

[myflash=Tongariro_Crossing]

Abschied von der Suedinsel

11. Dezember 2006

Schon wieder ist eine Etappe der Reise beendet und der Abschied von der Suedinsel Neuseelands liegt vor uns. Die letzten Kilometer bis zur Faehre fahren wir auf dem “Scenic Queen Charlotte Drive”.

Da unser Zeitmanagement mal wieder etwas ins Holpern geraten ist, muessen wir uns sputen – da kann das eine oder andere Bild schon mal etwas “schepps: werden!

Die Landschaft und Natur dieses Teils der NZ-Reise war gerade in der zweiten Haelfte sehr beeindruckend und genau nach meinem Geschmack. Schade, dass wir nicht gleich hier her gefahren sind…


Der Nelson Lakes National Park

11. Dezember 2006

Der Park ist unsere letzte Station auf der Suedinsel.
Noch einmal lassen wir uns von den Sandflys attackieren, geniessen die wenigen Sonnenstrahlen und froesteln bei eisigen Nachttemperaturen.

[myflash=Farht_nach_Nelson_Lakes]

Die Wanderung mache ich alleine, da sich Stefan ja noch schonen muss und im Van schlaeft. Der Weg zieht sich entlang des Seeufers durch den von mir so lieb gewonnenen neuseelaendischen Urwald.

[myflash=Nelson_Lakes_Wanderung_und_Campsite]

Glenorchy “ Neuseeland

11. Dezember 2006

Glenorchy – ein kleiner Ort in der Naehe von Queenstown. Unser Ziel fuer die heutige Nacht, um dem Touri-Trubel zu entgehen.

Weiter gehts!

6. Dezember 2006

Ich habe meinen Mitreisenden gerade aus dem Krankenhaus abgeholt.
Alles klar so weit. Den weiteren Verlauf wird die Zeit zeigen – der Bericht des Chefarztes klingt jedenfalls recht vielversprechend. Allerdings hat der Faulpelz, wie Pam schon treffend bemerkt hat, jetzt ne Ausrede, sich vor dem Abwaschen zu druecken… und Essen zu kochen… und Schuhe zu binden….
Naja – wozu hat man Freunde!?!

Wir werden jetzt zurueck in Richtung Queenstown aufbrechen, um unsere urspruengliche Route fortzusetzen.

Die komplette OP war uebrigens kostenlos! Zahlt der neuseelaendische Staat! Wie finanzieren die Jungs bloss ihr Gesundheitssystem?

Schicht im Schacht – Update

5. Dezember 2006

Mit der ambulanten OP war das so dann nix. Erst kam ein
Notfall dazwischen und es sah schon so aus, als wuerde die OP auf morgen verschoben. Schliesslich hat es dann aber doch noch geklappt.
Lokale Betaeubung war meinem Freund aber auch nicht genug – er hat sich dann
gleich mal die deLuxe-Version rausgelassen. Will sagen, der liebe
Stefan hatte heute seine erste richtige OP, mit allem drum und dran,
incl. Vollnarkose.
Wie es aussieht hat alles ganz gut geklappt und
wenn ich die Aerztin richtig verstanden habe, war der Nerv auch “nur”
halb durchtrennt – gute Nachrichten also!

Inzwischen ist er auch schon wieder halbwegs fit und reisst wieder die ersten schlechten Scherze. Ganz wie man ihn kennt ;o)

Zur Beobachtung bleibt er aber heute Nacht noch auf der Station und ich werde ihn dann morgen frueh abholen…

Schicht im Schacht

4. Dezember 2006

Ende Gelaende! Aus die Maus! Der Nerv ist durch!

Nach unserer heutigen Wanderung zum Roy-Peak hat sich der Stefan beim Oeffnen einer Dose “Heinz Beans” ordentlich in den Finger geschnitten.

Nachdem ich meine krankenschwesterlichen Faehigkeiten unter Beweis gestellt habe, gings sogleich zum Medical Center. Diagnose: Nerv durchtrennt!

Somit haben sich unsere Plaene geaendert und wir steuern heute noch Dunedin an der Ostkueste an, um den Nerv morgen in einer ambulanten OP flicken zu lassen.

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