Schulparade in Antigua

4. September 2006

Heute sind die Kapellen vieler Schulkassen durch die Strassen Antiguas gezogen.
Das ganze Zentrum war von der flotten Musik der Kids beschallt und an den Gehsteigen standen die Eltern und viele Zuschauer, um das bunte Treiben zu verfolgen.

Eine Kapelle nach der anderen zog so durch die Altstadt und ich muss schon sagen: Da koennten sich unsere “Jugendkapellen” mal ne ordentliche Scheibe von abschneiden!

Im Vergleich zu den temperamentvollen tanzenden Kids hier, ist das bei uns eine ziemlich lahme Darbietung.

Der aktive Vulkan Pacaya

2. September 2006

Heute sind wir mal wieder frueh um 5:30 aufgestanden und mit dem Minibus zu einem der vier aktiven Vulkane Guatemalas, dem Pacaya gefahren. Mit uns im Bus sitzen 8 weitere verpennte Touris aus Australien, Japan, Frankreich und wer weiss von wo sonst noch…

Schon von weitem ist die weisse Rauchsaeule des 2500 Meter hohen Strato-Vulkans zu erkennen. Nach eineinhalb Stunden Aufstieg sind wir schliesslich unterhalb des Kraters angekommen. Das ist der fuer uns hoechste erreichbare Punkt, da es direkt am Krater derzeit zu gefaehrlich ist.

Dafuer werden wir hier mit dem Anblick fliessender Lava entschaedigt. In ein bis zwei Metern Abstand ist die Hitze geradezu unertraeglich. Immer wieder fallen erkaltete Brocken Gestein herab, die der Strom vor sich herschiebt.

Hinter uns reisst derweil die Wolkendecke auf und gibt den Blick auf ein weites Bergmassiv frei waehrend sich am Horizont schon der Pazifik zeigt.

Flores – Guatemala

1. September 2006

Hier die Bilder von Flores – mehr Infos findet Ihr in dem Beitrag “Durch Belize nach Guatemala”.


Tikal – Maya Ruinen in Guatemala

1. September 2006

Eines der unumstrittenen Highlights der bisherigen Reise sind die Maya-Ruinen von Tikal.

Urwald und Tempel liegen unter dem morgendlichen Nebel durch den nur die Spitzen der Pyramiden herausragen. Die gesamte Anlage ist gewaltig und erstreckt sich ueber mehrere Quadratkilometer. Frueher lebten und arbeiteten hier bis zu 100.000 Mayas in einem streng hierarchischen System aus verschiedenen Schichten, vom Sklaven ueber Prieseter bis zum Herrscher.

Die Besichtugung der gesamten Anlage braucht in unserem, doch eher fortgeschrittenen Tempo, rund 6 Stunden, da die vielen Tempel und Gebaeude in verschiedenen Distrikten erbaut wurden und durch laengere Wege miteinander verbunden sind.

Der Eintritt kostert 50 Quetzal – rund 6 Euro, inkl. der einstuendigen Anfahrt also rund 15 Euro.

Durch Belize nach Guatemala

1. September 2006

Nach dem beschaulichen Stadtleben in Chetumal zieht es uns jetzt weiter nach Guatemala. Hier koennen wir unsere Ausgaben hoffentlich weiter reduzieren – die Tourigebiete sind naemlich nicht wirklich guenstig.

Der Bus nach “Flores”, einem Ort in der Naehe der Maya-Ruinen “Tikal”, faehrt schon um 6.00 Uhr ab und so heisst es wieder einmal mitten in der Nacht aufstehen, Taxi rufen und zum Busterminal fahren. Der 2. Klasse Bus der Linea Dorado hat zum Glueck keine Klimaanlage (man kennt hier nur an oder aus und an heisst dann auch wirklich an – brrrr) und ist fast leer – so macht das Reisen Spass!

Bei der abendlichen Ankunft in Flores, einem Insel-Dorf im Lake Peten Itza, werden uns gleich mal Tickets fuer die morgige Fahrt nach “Tikal” angedreht. Leider werden wir hier zum ersten Mal beschissen und zahlen 1/3 mehr als noetig – die Offenheit und Ehrlichkeit der Menschen in Chetumal hat uns wohl etwas leichtglaeubig werden lassen…

Flores an sich ist ein nettes Dorf auf besagter Insel in einem ziemlich grossen See, das ueber einen Damm mit dem “Festland” verbunden ist. Da hier eine Menge Touristen absteigen, die Tikal besichtigen wollen, finden sich om Ort hauptsaechlich Hostels, Bars, Restaurants und Mini-Supermaerkte. Trotzdem ist es hier noch recht angenehm und nicht so uebertrieben wie Playa del Carmen, Cancun oder die anderen Hochburgen Mexicos.

Jetzt sind wir also in Guatemala und werden die naechsten ein bis zwei Wochen im Land bleiben, noch ein Paar Tage Spanisch lernen und im Hochland etwas abkuehlen (der Stefan ist naemlich nicht wirklich tropentauglich und freut sich schon auf das kuehlere Klima in 2.500 Metern Hoehe).

Busfahrt Chetumal – Belize:

Busfahrt Belize – Gatemala:

Chetumal an der Grenze zu Belize

28. August 2006

Mittlerweile sind wir seit einer Woche in Chetumal und haben auch schon unseren Sprachkurs absolviert :o)
Dieses verschlafene Nest hat sich als perfekter Ort fuer den Kurs herausgestellt – kein Strand (zumindest keiner zum Baden) – weil Zeit dafuer hatten wir hier sowieso gar nicht. Ausserdem ruhig, billig und ungefaehrlich.

In dem Kurs habe ich am Anfang mal gar nix verstanden, nach 2 Tagen wurde es dann laaaaangsam besser und mittlerweile kann ich die Fragen sogar schon halbwegs beantworten :o)

Und jetzt gleich noch ein Paar Bilder:

Die Maya-Ruinen “Chichen Itzaâ€

25. August 2006

“Chichen Itza” ist neben Tulum die meistbesuchte Maya-Siedlung Mexicos.
Highlights der Anlange sind die Pyramide “El Castello” und der Ballspielplatz. Die Maya haben schon frueh ein Spiel gespielt, bei dem ein Kautschukball durch einen steinernen Ring bugsiert werden musste – wie beim Basketball. Allerdings durfte der Ball nur mit Knien, Huefte und Ellenbogen beruehrt werden.
Gelang es einem Team, den Ball durch den steinernen Ring zu spielen, so hat dieses sofort gewonnen. On anschliessend die Verlierer, die Gewinner, oder keines der Teams geopfert wurde ist bis heute unklar!

Da wir schon recht frueh in der Anlage ankamen, konnten wir einige Bilder ohne die befuerchteten Touri-Massen schiessen.

Valladolid – Mexico

24. August 2006

Wir sind zwar inzwischen schon in Chetumal an der Grenze zu Belize – aber ich muss das blog erst langsam wieder aktualisieren – hier also erst mal der Beitrag zu Valladolid.

Von Tulum aus sind wir nach Valladolid gefluechtet – diese kleine Stadt liegt recht verkehrsguenstig und so koennen wir von hier aus die Ruinen “Chichen Itza” besuchen und dann weiter nach Chetumal fahren, wo wir dann endgueltig unseren Spanischkurs beginnen werden.

Das im Reisefuehrer empfohlene Hotel – eigentlich ein Hostel – ist wie beschrieben sehr romantisch mit einem tropischen Garten, in dem Geckos umherlaufen und Mangos wachsen (und mit viel Getoese von den Baeumen fallen).

Mitten im Ort gibt es eine grosse Halle (aehnlich einer Markthalle), in der mehrere Ess-Staende um die Kunden buhlen, die zu den Eingaengen hereinkommen. Die Halle an sich ist mit Tischen und Stuehlen gefuellt – allerdings duerfen die Betreiber der Staende diesen Bereich nicht betreten?!? Lautstark versuchen sie also Gaeste zu locken und diesen die Karte sowie Zettel und Stift zu uebergeben. Die Essenswuensche werden dann auf dem Zettel notiert und abgegeben. Ist das Essen fertig, muss es dann auch am Tresen abgeholt werden. Das Abraeumen uebernehmen dann wieder andere, neutrale Personen – sehr merkwuerdig das Ganze!!!

Neid!!!

23. August 2006

Tja Ihr Ratten, da bleibt mir nur großer NEID im f… kalten Deutschland…

Liebe Grüße

Juergen

Maya-Ruinen Tulum

23. August 2006

Die Ruinen von Tulum liegen direkt am weissen Karibikstrand und beeindrucken daher mehr duch ihre Lage als durch imposante Pyramiden oder Gebaeude.

Uebernachtet haben wir in der Naehe der Ruinen in “muy-economico” Cabanas (Strohhuetten) – aiiiiii, gut das ich meinen Huettenschlafsack dabei habe… (s. Bilder)!

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