Gleitschirm-Grundkurs – Tag 3
20. September 2011
Am Übungshang der Flugschule Tegelberg machen wir inzwischen die ersten richtigen “Flüge” ;)
Am Übungshang der Flugschule Tegelberg machen wir inzwischen die ersten richtigen “Flüge” ;)
Regen! Und davon reichlich!
Wie der entsteht und noch viel mehr theoretisches Wissen zu den Gebieten Meteorologie, Luftecht, Technik, Sicherheit, etc. lernen wir heute im Seminarraum des Bannwald Hotels neben der Flugschule.
Das Meiste davon habe ich mir bereits angelesen! Den Anderen raucht nach 8 Stunden der Schädel ;)
Morgen soll es weiter regnen…
Schnee!
Über Nacht ist die Schneegrenze auf unter 1.000 Meter gesunken. Der Gipfel des Tegelbergs ist daher am Morgen unter einer weißen Haube versteckt. Im Tal regnet es immer wieder und so wird die Fortsetzung der Schulung auf den morgigen Dienstag verschoben. Mir soll’s recht sein – für den Rest der Woche ist besseres Wetter gemeldet….
Drei Jahre hat’s gedauert, bis ich endlich am Tegelberg stehe, um den Gutschein für den Gleitschirm-Schnupperkurs einzulösen! Aber halbe Sachen mache ich nicht so gerne und deswegen habe ich bei Kirsten von der Flugschule Tegelberg gleich zum Grundkurs upgegradet.
Das Wetter ist super – also geht es ohne Theorie sofort zum Übungshang. Naja fast – zunächst machen wir noch Aufziehübungen in der flachen Wiese…
Bei 25 Grad und praller Sonne ist es ganz schön anstrengend auf Kommando loszusprinten, um den Schirm mit Luft zu füllen und zum Aufsteigen zu bringen. Wer die 20 km/h schafft, wird mit dem ersten Verlust des Bodenkontakts belohnt.
Irgendwie ging das mit dem Plastikdrachen in Kindertagen leichter! Und warum gerade ich den “Traktor” unter den Schirmen bekomme, muss ich bei Gelegenheit auch noch mal abklären…
Aber Hey- wer’s damit kann, kann’s mit Allen! O-Ton von Jens, meinem Fluglehrer aus Würzburg.
Das Lernziel der ersten Stunden: Sortieren der Leinen (und so ein Gleitschirm hat davon reichlich) und ein erstes Gefühl für den Stofffetzen entwickeln, der einen später in der Luft halten soll.
Dann geht endlich an den ca. 20 m hohen Übungshang. Die heutigen Versuche werden aber auf der halben Höhe angesetzt: Schirm ausbreiten, Leinen sortieren, ins Gurtzeug einhängen, Schrittstellung und Aufziehen. Ist der Schirm oben, wird angebremst und bis zum Abheben den Hügel runtergerannt. Hört sich einfach an, ist es aber nicht! Man kann da tatsächlich so Einiges falsch machen.
Der eine oder andere Schüler demonstriert das durch eindrucksvolle Arsch- oder (noch besser) Bauchlandungen. Habe ich erwähnt, dass wir uns die Wiese mit Kühen und deren Ausscheidungen teilen? :-)
Ich bin bislang zum Glück noch ohne Fladen-Kontakt durch die Übungen gekommen… Aber es bleiben ja noch drei Tage… Schaun mer mal ;-)
Pünktlich zum angekündigten Gewitter am Abend sind die Schirme zusammengelegt und wir verlassen den Hang im einsetzenden Regen.
Alle Jahre wieder: Die Wälder verlieren allmählich ihr sattes Grün und versuchen den Läufer mit bunten Blättern vom Unvermeidlichen abzulenken: Der Herbst steht vor der Tür!
Zeit also, neues Schuhwerk anzuschaffen, das der kommenden nasskalten Jahreszeit trotzt.
Der SALOMON “XA Pro 3D Ultra GTX” ist mein erster Laufschuh mit GoreTex Ausrüstung. Dank der wasserdichten Membran sollte es keine Ausreden geben, auch bei Regen und Schmuddelwetter den Arsch vor die Tür zu schaffen und das winterliche Training zu absolvieren. Wir werden sehen…. ;)
Der erste Eindruck der farbenfrohen Trail-Schuhe ist super! Ein ausführlicher Test wird nach den ersten Einsätzen nachgereicht…
*Update*
Ich konnte den Schuh inzwischen auf einem 20km Trail testen und hier ist mein Fazit: Toll für den Sommer aber in der wasserdichten Version kann der Schuh leider nicht überzeugen. Der SALOMON “XA Pro 3D Ultra GTX” vermittelt ein super direktes Geländegefühl und lässt sich entsprechend schnell laufen. Leider verliert die Sohle auf feuchtem und hartem Untergrund doch merklich an Grip! Für einen GoreTex-Schuh, der hauptsächlich in der nassen Jahreszeit zum Einsatz kommt ist das nicht ganz so toll!
Für mich persönlich ist die Zehenkappe außerdem zu schmal geschnitten – was zu den ersten Blasen in dieser Saison geführt hat!
Nach kurzem “Warm-Up” in der Rösttrommel kamen wir trotz der Menschenmassen pünktlich zum Start der Finals an der Strecke an. Bei rund 30 Grad haben die Jungs gezeigt was der Stand der Dinge in Sachen Freeride ist – Wahnsinn!
Die ersten langen Trailläufe mit den Salomon XT Advanced Skin 5 SLAB stecken mir inzwischen in den Beinen – Zeit also für einen Bericht.
Passform
Für die meisten Läufer sicher das wichtigste Kriterium – die Passform des Rucksacks. Hier kann der Salomon mit dem endlosen Namen auf ganzer Länge punkten! Das leichte Teilchen trägt sich wie eine Weste und sitzt entsprechend gut auf dem Rücken. Während des Laufens ist nur eine minimale Auf- und Abbewegung spürbar, die ich bei den Tests schon nach wenigen Minuten nicht mehr wahrgenommen habe. Selbst nach langen Einheiten drückt, scheuert und zwickt nichts. Einzig die Befestigung der schmalen Brustgurte ist gewöhnungsbedürftig. Sie werden mit zwei kleinen roten Clips (s. Bild) eingehängt und lassen sich nur schwer wieder öffnen. Hier sollte Salomon sich in der nächsten Version etwas besseres einfallen lassen!
Als “Load-Balancer” bezeichnet der Hersteller zwei Zurrbänder an den Gurten, mit denen der Rucksack enger an den Körper gezogen werden kann. Leider lassen sich die festgezogenen Balancer nicht wirklich arretieren und so lockert sich das Ganze nach wenigen Schritten wieder. Ein kleiner Knoten in der Zurrschnurr schafft hier Abhilfe!
Staumöglichekiten
Der Rucksack bietet neben dem Hauptfach, in dem die 1,5 Liter Trinkblase untergebracht wird, eine weitere “große” Tasche die zum Beispiel Platz für eine dünne Laufjacke, Handschuhe und ein Wechselshirt bietet und mit einem Reißverschluss versehen ist. An der linken und rechten Seite befindet sich jeweils eine kleine Reißverschlusstasche (ca. 5 x 10 cm), die allerdings während des Tragens nur schwer erreicht erreicht werden kann.
An den “Gurten” des Rucksacks sind weitere kleine Taschen angebracht, die zusätzliche Trinkflaschen, Riegel und Gels aufnehmen können. Etwas versteckt hinter der Trinkblase befindet sich eine weitere Tasche, in der eine Rettungsdecke untergebracht ist.
Auch an die Befestigung von Trekkingstöcken wurde gedacht – hierfür sind eigene Zurrbänder vorgesehen.
Trinkwasserreservoir
Die 1,5 Liter fassende Trinkblase wird im großen Fach des Rucksacks verstaut. Auch hier wurde mitgedacht: Trinkblase und -schlauch sind mit einer Kupplung versehen, die ein sauberes und schnelles entnehmen der Blase ermöglichen (s. Bild).
Material
Der gesamte Rucksack besteht im Wesentlichen aus einem schwarzen engmaschigen Natzmaterial, das im Bereich der Taschen eingesetzt wurde sowie einem wabenartigen 3D-Meschmaterial, das für eine gute Luftzirkulation sorgt und dabei eine glatte und weiche Oberfläche aufweist, die Scheuern und Reiben wirksam verhindert.
Fazit
Top Verarbeitung, sinnvolle Details und ein überragender Tragekomfort zeichnen den Salomon XT Advanced Skin 5 SLAB aus. Einzigen Haken: Der Preis liegt mit rund 135 Euro doch recht nahe an der Schmerzgrenze!
Toller Trail durchs Hersbrucker Hinterland
Wegen der Gluthitze bin ich heute schon um 8 Uhr zu einem langen Traillauf aufgebrochen.
Mit dabei – mein neuer Laufrucksack, der Salomon XT Advanced Skin 5 SLAB.
Der bequeme Rucksack ist mit einer 1,5 Liter Trinkblase ausgestattet, ohne die der heutige Lauf nicht machbar gewesen wäre. Ebenfalls mit dabei: Riegel und Gel – eigentlich für den Notfall – aber auch die waren heute dringend nötig.
Das Laufen auf dem, vom Regen aufgeweichten Waldboden, war deutlich anstrengender als erwartet und weil ich mich auch noch ein paar Mal verlaufen habe, wurde der Laufrhythmus immer wieder unterbrochen: orientieren, umdrehen, den richtigen Weg finden… das schlaucht.
Fazit: Toller morgendlicher Lauf, ein Super-Rucksack und eine neue Strecke fürs Trailbook.
Zahlen: 32 Kilometer, 900 Höhenmeter, 3:17 h, 3.000 Kalorien